Veröffentlicht in Ästhetik, Fotographie, Kunst, Leben, Literatur, Musik, Philosophie, Religion

Guter Mond, du gehst so stille…

Guter Mond, du gehst so stille durch die Abendwolken hin, bist so ruhig und ich fühle, daß ich ohne Ruhe bin.Traulich folgen meine Blicke deiner stillen, heit’ren Bahn. Oh, wie hart ist das Geschicke, daß ich dir nicht folgen kann

Guter Mond, du gehst so stille durch die Abendwolken hin, deines Schöpfers reiner Wille hieß auf dieser Bahn dich ziehn.

Leuchte freundlich jedem Müden in das stille Kämmerlein; und ergieße Ruh und Frieden ins bedrängte Herz hinein.

Guter Mond, dir will ich’s sagen, was mein banges Herz erkränkt; und an wen mit bitt’rer Klage die betrübte Seele denkt.

Guter Mond, du kannst es wissen, weil du so verschwiegen bist, warum meine Tränen fließen und mein Herz so traurig ist.

Text: Karl W. Ferdinand Enslin , 1848
Musik: unbekannt , um 1795

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Autor:

In diesem Blog ist Gelegenheit, sich über die lustigen, skurrilen und manchmal auch wundersamen Dinge des Lebens auszutauchen. Das Leben ist manchmal besser als jeder Film, das Leben schreibt die besten Drehbücher, das Leben liefert die beste Live-Satire! Außerdem fotographiere ich leidenschaftlich gern und versuche so, besondere Augenblicke, skurrile Situationen, spannende Momente, wunderbare Landschaften, etc. "einzufangen". Weitere Fotos findet ihr auch unter: https://500px.com/spookyfilm

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