Alltag in Schlachthöfen

Täglich ein Steak, 500 g Schweinegeschnetzeltes für € 2,35, eine schnelle Leberkässemmel, ein Wurstbrot zum Frühstück und zum Abendessen, eine Bolognese zum Mittagessen…

Sieht man die Werbebeilagen der „Käseblättchen“ durch fällt auf, dass auf nahezu jeder Seite billiges Fleisch angeboten wird. Und da wir Menschen grundsätzlich bequem sind und Fleischgerichte sehr einfach und schnell sind, umfasst unser Essenplan immer häufiger fleischlastige Gerichte. Nun sagen viele: „Ich esse nur Bio-Fleisch oder kaufe beim Metzger meines Vertrauens!“ Leider werden auch Tiere, die als sog. Bio-Fleisch verkauft werden, meist in normalen Schlachthöfen geschlachtet, so dass auch sie grauenhaftes Leid erfahren müssen. Fazit ist, dass ca. 97 % unseres Fleisches aus der Massentierhaltung stammen; anders wäre der Bedarf bei uns gar nicht zu decken!

Letztlich muss jeder selbst entscheiden, ob er sich an dem Leid beteiligen möchte, ob ein täglicher Fleischkonsum angesichts des perversen Umgangs mit den Lebewesen zu rechtfertigen ist. Was wir den Tieren antun, tun wir letztlich auch uns an, indem wir mit Antibiotikum belastetes sowie mit Angst- und Stresshormonen verseuchtes Fleisch zu uns nehmen. Wir essen die Qualen der Tiere mit!

Mit der Massentierhaltung züchten wir darüber hinaus neue Krankheiten wie die Schweinegrippe; vom negativen Einfluss auf das Klima ganz zu schweigen!

„[…] Es ist für mich inakzeptabel, dass Gewalt die Basis einiger unserer Essgewohnheiten darstellt.“ – Dalai Lama

Gewohnheiten sind schwer zu ändern, aber nicht unmöglich – hören wir auf, uns etwas vor zu machen: Daher sollte jeder seine Esskultur und -gewohnheiten mal überdenken: Früher gab es den Sonntagsbraten oder Fleisch nur an besonderen Festtagen. Aber bereits ein einziger „Veggie-Tag“ in der Woche wäre ein guter Beginn und ein Zeichen gegen die Massentierhaltung (vgl. „Donnerstag ist Veggietag„-Aktion)

Und wer jetzt Appetit auf einen Döner hat, hier ein erprobtes Rezept für einen veganen Döner:

Was du für 2 Personen brauchst:

  • Eine Packung veganes Dönerfleisch (Seitan) (gibt’s im Bioladen/Reformhaus)
  • einen halben Becher Provamel Soyayoghurt YOFU (Bioladen /Reformhaus)
  • 2 Tomaten
  • ein halbes Fladenbrot
  • etwas Rotkohl
  • etwas (Eisberg-)Salat
  • ein Stück Gurke
  • eine Zwiebel
  • etwas Pflanzenöl
  • 2 Zehen Knoblauch
  • eventuell etwas Dönergewürz: Paprika, Oregano, Basilikum, Majoran, Knoblauch, Rosmarin, Pfeffer, Salz

Zubereitung:

  • Das Fladenbrot kommt für ein paar Minuten in den Ofen
  • In eine Pfanne geben wir etwas Pflanzenöl
  • Ist das Öl heiß, geben wir das in dünne Scheiben geschnittene Seitan dazu
  • Ein bisschen mit einem Löffel verteilen und kross anbraten und nach Belieben scharf würzen
  • In eine Schale geben wir den Soyayoghurt
  • Wir schälen den Knoblauch und pressen ihn in den Yoghurt und würzen noch mit Salz (ggf. Curry, etc.)
  • Gemüse klein schneiden
  • anschließend die Zutaten im warmen Fladenbrot nach Belieben verteilen

Quelle und weitere Rezepttipps für eine vegetarische oder vegane Küche: Attila Hildmann

Zudem gibt es hier eine Info-Broschüre und weitere Tipps:PETA-Veggie-Starter-Kit-1 von peta

Weitere Informationen und Lesenswertes findet man auch beim Vegetarierbund Deutschland.

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