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Dokumentarfilm: „Earthlings“

Neulich bin ich auf den Dokumentarfilm: „Earthlings“ gestoßen. Produziert wurde der Film von Shaun Monson, der auch das Drehbuch schrieb und Regie führte. Co-produziert wurde Earthlings durch Persia White. Der Sprecher des Films ist Hollywood-Schauspieler und Tierrechtsverfechter Joaquin Phoenix. Ein großer Teil des Soundtracks stammt von Moby.

Zusammenfassung (Quelle: Wikipedia):

Earthlings ist eine Dokumentation über den Konsum von Fleisch und die Nutzhaltung von Tieren. Die Tiere dienen unter anderem als Rohstofflieferanten für Kleidung, Unterhaltung und als Testobjekt im Rahmen von Tierversuchen.

Mit einer Betrachtung bezüglich Tierzucht, Tierheimen sowie Massentierhaltung, des Leder- und Pelzhandels, der Sport- und Unterhaltungsindustrie, sowie der medizinischen und wissenschaftlichen Nutzung, will Earthlings unter Verwendung von versteckten Kameras und heimlich gemachten Bildaufnahmen das tägliche Elend der Tiere zeigen. In der Dokumentation wird es auf die Profitgier von Industriezweigen, die Tierprodukte vermarkten und daher wirtschaftlich von der Nutzung der Tiere abhängig sind, zurückgeführt.

Um den Film in voller Länge und im englischen Original sehen möchte, bitte auf den unten stehenden Link klicken:

Earthlings // Feature | Earthlings.com.

Und hier ist der Film mit deutschen Untertiteln bzw. in deutscher Sprache:

 

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Alltag in Schlachthöfen

Täglich ein Steak, 500 g Schweinegeschnetzeltes für € 2,35, eine schnelle Leberkässemmel, ein Wurstbrot zum Frühstück und zum Abendessen, eine Bolognese zum Mittagessen…

Sieht man die Werbebeilagen der „Käseblättchen“ durch fällt auf, dass auf nahezu jeder Seite billiges Fleisch angeboten wird. Und da wir Menschen grundsätzlich bequem sind und Fleischgerichte sehr einfach und schnell sind, umfasst unser Essenplan immer häufiger fleischlastige Gerichte. Nun sagen viele: „Ich esse nur Bio-Fleisch oder kaufe beim Metzger meines Vertrauens!“ Leider werden auch Tiere, die als sog. Bio-Fleisch verkauft werden, meist in normalen Schlachthöfen geschlachtet, so dass auch sie grauenhaftes Leid erfahren müssen. Fazit ist, dass ca. 97 % unseres Fleisches aus der Massentierhaltung stammen; anders wäre der Bedarf bei uns gar nicht zu decken!

Letztlich muss jeder selbst entscheiden, ob er sich an dem Leid beteiligen möchte, ob ein täglicher Fleischkonsum angesichts des perversen Umgangs mit den Lebewesen zu rechtfertigen ist. Was wir den Tieren antun, tun wir letztlich auch uns an, indem wir mit Antibiotikum belastetes sowie mit Angst- und Stresshormonen verseuchtes Fleisch zu uns nehmen. Wir essen die Qualen der Tiere mit!

Mit der Massentierhaltung züchten wir darüber hinaus neue Krankheiten wie die Schweinegrippe; vom negativen Einfluss auf das Klima ganz zu schweigen!

„[…] Es ist für mich inakzeptabel, dass Gewalt die Basis einiger unserer Essgewohnheiten darstellt.“ – Dalai Lama

Gewohnheiten sind schwer zu ändern, aber nicht unmöglich – hören wir auf, uns etwas vor zu machen: Daher sollte jeder seine Esskultur und -gewohnheiten mal überdenken: Früher gab es den Sonntagsbraten oder Fleisch nur an besonderen Festtagen. Aber bereits ein einziger „Veggie-Tag“ in der Woche wäre ein guter Beginn und ein Zeichen gegen die Massentierhaltung (vgl. „Donnerstag ist Veggietag„-Aktion)

Und wer jetzt Appetit auf einen Döner hat, hier ein erprobtes Rezept für einen veganen Döner:

Was du für 2 Personen brauchst:

  • Eine Packung veganes Dönerfleisch (Seitan) (gibt’s im Bioladen/Reformhaus)
  • einen halben Becher Provamel Soyayoghurt YOFU (Bioladen /Reformhaus)
  • 2 Tomaten
  • ein halbes Fladenbrot
  • etwas Rotkohl
  • etwas (Eisberg-)Salat
  • ein Stück Gurke
  • eine Zwiebel
  • etwas Pflanzenöl
  • 2 Zehen Knoblauch
  • eventuell etwas Dönergewürz: Paprika, Oregano, Basilikum, Majoran, Knoblauch, Rosmarin, Pfeffer, Salz

Zubereitung:

  • Das Fladenbrot kommt für ein paar Minuten in den Ofen
  • In eine Pfanne geben wir etwas Pflanzenöl
  • Ist das Öl heiß, geben wir das in dünne Scheiben geschnittene Seitan dazu
  • Ein bisschen mit einem Löffel verteilen und kross anbraten und nach Belieben scharf würzen
  • In eine Schale geben wir den Soyayoghurt
  • Wir schälen den Knoblauch und pressen ihn in den Yoghurt und würzen noch mit Salz (ggf. Curry, etc.)
  • Gemüse klein schneiden
  • anschließend die Zutaten im warmen Fladenbrot nach Belieben verteilen

Quelle und weitere Rezepttipps für eine vegetarische oder vegane Küche: Attila Hildmann

Zudem gibt es hier eine Info-Broschüre und weitere Tipps:PETA-Veggie-Starter-Kit-1 von peta

Weitere Informationen und Lesenswertes findet man auch beim Vegetarierbund Deutschland.

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Was essen wir da eigentlich? – ARTE-Dokumentation: „Die Tricks der Lebensmittelindustrie“

Bei ARTE lief neulich eine interessante Dokumentation: „Die Tricks der Lebensmittelindustrie„.

„Viele Lebensmittel, die der Verbraucher täglich im Supermarkt kauft, gaukeln Qualität nur vor, manche gefährden sogar die Gesundheit der Konsumenten. Gefahren drohen nicht nur durch Pestizide und allergieauslösende Zusatzstoffe, sondern auch durch Vitaminzusätze oder zu viel Zucker. Die Dokumentation entlarvt die Tricks der Hersteller und dokumentiert den Kampf, den Verbraucherverbände mit der Lebensmittelindustrie und der Politik führen.“ – ARTE

 

Wer sich weiterhin mit dem Ernährung, Massentierhaltung, Klimaschutz und Gesundheit beschäftigen möchte, sei das Buch „Peace Food“ empfohlen.

Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt

Und wer ein gutes Kochbuch mit veganen Rezepten sucht, hier ein wirklich super Buch mit gut nachkochbaren und leckeren Rezepten: „Vegan for fun“ von Attila Hildmann

Vegan for Fun: Vegane Küche die Spass macht

Guten Appetit! 😉

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Think different Part 1

“Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life. Don’t be trapped by dogma – which is living with the results of other people’s thinking. Don’t let the noise of other’s opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.” – Steve Jobs

Hier ein paar sehenswerte Dokus über den Visionär Steve Jobs:

BBC Click „Steve Jobs“. Dokumentation. [08.10.2011] from hypes are us on Vimeo.

for steve jobs from Casey Neistat on Vimeo.

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TV-Tipp: „Lothar läuft – Vom einsamen Kampf gegen den Kinderhandel“ im Bayerischen Fernsehen

Die Meldungen über organisierten Menschenhandel in Afrika häufen sich. In Sierra Leone, einem der ärmsten Länder der Erde, gehen Menschenhändler immer dreister vor: Die Kinder werden armen Eltern unter einem Vorwand abgeschwatzt. Herumstreunende Kinder werden auf offener Straße gekidnappt.

Die verschleppten oder verkauften Mädchen enden als Haussklaven, wenn sie nicht zur Prostitution gezwungen werden. Die Jungen erleiden ein Schicksal entweder als Leibeigene auf den Feldern oder als Bergarbeiter in den Minen im Norden des Landes, wo sie nach Gold und Blutdiamanten schürfen müssen.

Ein Zentrum für Straßenkinder in Freetown

Vor zwei Jahren zog ein junger Ordensmann die Alarmglocke. Lothar Wagner, Salesianerbruder aus Trier, leitet in der Hauptstadt Freetown ein Zentrum für Straßenkinder. Er will den Menschenhändlern das Feld nicht kampflos überlassen. Als er bemerkt, dass etliche seiner Zöglinge spurlos verschwinden, baut er ein Netzwerk von Informanten auf, alarmiert die Öffentlichkeit und richtet an neuralgischen Stellen der Stadt so genannte Shelter ein – Zufluchtsorte für Kinder. Dafür wird er wiederholt mit dem Tode bedroht.

Jedem Kinderschicksal geht er nach

Der Film begleitet ihn, wie er die Spur verschleppter Kinder in den Krankenhäusern aufnimmt, aus denen manche schon als Säuglinge entführt wurden. Wagner sucht sie auf Plantagen und in Fabriken, wo sie als Sklaven arbeiten, spürt sie an geheimen Sammelstellen in der Stadt oder an den Anlageplätzen der Schmuggler im Hafen auf. Er geht in Heime und Gefängnisse und wagt sich selbst in die berüchtigten Diamantenminen im Norden des Landes.

Marathonlaufen als Gegenprogramm

Freetown Kinderhandel Straßenkinder | Bild: BRBildunterschrift: Straßenkinder beim Musikunterricht

Fit hält sich der 37-jährige Lothar Wagner mit Marathonlaufen. Morgens und abends zieht er seine Runden durch die Straßen von Freetown. Der Langstreckenlauf ist das Leitmotiv des spannenden Porträts eines jungen Ordensmannes, der keine Risiken für Leib und Leben scheut und dabei doch sein fröhliches Temperament bewahrt.

Quelle: http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/stationen-dokumentation/stationen-kinderhandel-lothar-ID1307174545903.xml

Filminfo

Titel: Lother läuft – Vom einsamen Kampf gegen Kinderhandel

Regie: Marcel Bauer

Länge: 45 Minuten

BR 2011

Lothar läuft – Vom einsamen Kampf gegen den Kinderhandel

Sendungsinfo: Mittwoch, 15. Juni 2011, um 19.00 h, „stationen“ im Bayerischen Fernsehen

Wiederholung: Donnerstag, 16. Juni 2011, um 11.45 h im Bayerischen Fernsehen

Wer die wertvolle Arbeit von Bruder Lothar Wagner (SDB) unterstützen möchte, kann dies bei der „Marathonstiftung – Bildung für Afrika“ von Lothar tun!

Weitere Informationen über die Arbeit der Salesianer Don Boscos in Freetown finden sie hier: Don Bosco in Sierra Leone