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Fundstück: Aus dem Leben überforderter Eltern #1

Mit großem Amüsement habe ich heute morgen folgendes entdeckt:

angebissenes Knäckebrot auf Kinderwagen mit Butter

 

Ein Knäckebrot, angebissen, mit Butter bestrichen – ein Stilleben aus dem Alltag überforderter Eltern 🙂

Fraglich bleibt bei diesem „Alltagskunstwerk“, ob es das Frühstück der Mutter/ des Vaters war oder des Kindes, das schnell auf dem Weg zur Kita noch einen kleinen Snack frühstücken wollte?

Und fraglich bleibt auch, wie lange dieses Knäckebrot noch dort verweilt?

 

 

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Kinderbetreuung bei Männern – von Vätern lernen!

So Frauen: heute könnt ihr echt mal was bzgl. Kinderbetreuung lernen! Schluss mit stundenlangem Pädagogik-Bücher wälzen, diskutieren und sorgenvollem Rumgejammer!

Nehmt Euch einfach ein Beispiel an diesen Männern! Zumindest wissen sie, was wichtig ist: die Details!

Zigaretten, hippster Bärte – d.h. cooles Aussehen! – und Bier in Bügelflaschen!

Und jetzt das wichtigste: die Kinder einfach nicht beachten, statt dessen cool rauchen, ratschen und Bier trinken!

Warum stressen, wenn es einfach auch geht?

Danke, liebe Väter!

Hier nochmal eine fotografische Kurzanleitung:

Auf den ersten Blick: zwei Hippster: rauchen, Bier trinken, Männergespräche...
Auf den ersten Blick: zwei Hippster: rauchen, Bier trinken, Männergespräche…

 

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Hier liebe Frauen, das wichtige Detail: Bier in Bügelflachen! Bitte zukünftig am Spielplatz nicht vergessen!!!
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Und hier das Gesamtbild: die Kinder spielen, unbeachtet von den Vätern, am Bildrand! Und das verblüffende: auch wenn sie nicht permanent zugequatscht werden, schlagen sie sich dennoch nicht die Rüben ein! Beachtlich!

 

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Du bist schön! – Wie Komplimente Menschen strahlen lassen!

Auf dem Blog farbenreich habe ich einen interessanten Beitrag gefunden:

Eine Schülerin machte ein Experiment und filmte ihre Mitschüler/-innen, wie sie reagierten, wenn sie ihnen mitteilt, dass sie sie fotografieren möchte, weil sie sie schön findet.

Das Ergebnis braucht keine vielen Worte – seht selbst:

Einen Artikel zum Nachlesen findest Du auch in der Zeitschrift „Brigitte.“

Also: vielleicht sollten wir zukünftig nicht mit Komplimenten geizen, sondern reichlich verteilen und somit Leute zum Strahlen bringen?

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Zum Nachdenken: Paulo Coelho’s Kolumne „Vom Freisein und vom Träumen“

Während ich in der Zeitschrift „Happinez“ (Nr. 8/2015) blättere, bleibe ich an der Kolumne von Paulo Coelho hängen. Es ist zwar ein längerer Text, aber ich lese ihn schnell durch und bin begeistert über die treffenden Worte zu einem großen Lebensthema: Der Sinnsuche!

Wir sind in unserem Alltag oft so gefangen, dass wir uns viel zu selten Zeit nehmen für uns und unsere Themen. Wir reflektieren uns zu wenig. Wir machen viel, weil man das „halt so macht“ in unserer Gesellschaft.

Toll auch, wie Coelho den Übergang in die Rente beschreibt. Ich denke, wir planen all unsere wichtigen Etappen im Leben, aber den großen Meilenstein der Rente und des Alters blenden wir (meist) aus.

Sollten wir nicht bereits heute wissen, wovon wir wirklich träumen, was uns Freiheit bedeutet und was unser Sinn im Leben ist?

Hier die Kolumne zum Nachlesen und Nachdenken:

„Manuel widmet sich ganz und gar seiner Arbeit, ohne sich je zu fragen, ob das, was er tut, sinnvoll ist. Er glaubt, umso geachteter zu sein, je mehr er zu tun hat. Seine Frau ist verstorben, die Kinder wachsen heran und gehen aus dem Haus. Manuel wird befördert. Und arbeitet fleißig weiter. Eines Tages jedoch ist es so weit: Manuel geht in Rente. Seine Kollegen vergießen ein paar Tränen, und er bekommt eine Uhr geschenkt.

Manuel kann nun endlich tun, wozu er Lust hat. In den ersetn Monaten als Rentner schaut Manuel häufiger in der Firma vorbei, hält mit den Ex-Kollegen ein Schwätzchen. Anonsten genießt er es, das zu tun, wovon er immer geträumt hat: Er schläft lange, geht am Strand spazieren, richtet sich in seinem mühsam abbezahlten Landhaus ein, entdeckt das Gärtnern für sich. Endlich hat Manuel alle Zeit der Welt. Mit seinem Ersparten unternimmt er weite Reisen – und schickt seinen Ex-Kollegen Postkarten. Weitere Monate gehen ins Land. Manuel lernt, dass das, was gepflanzt wurde, Zeit zum Wachsen braucht. Dass es nichts bringt, immer wieder nachzuschauen, ob der Rosenstrauch schon Knospen hat. Auch wird ihm eines Tages bewusst, dass alles, was er auf seinen Reisen gesehen hat, nur Landschaften aus dem Touristenbus gewesen sind, die er auf Fotos festgehalten hat. Mehr hat er von den fernen Ländern nicht in Erinnerung behalten – er war viel zu sehr damit beschäftigt, seinen Kollegen vom Zauber der Länder zu berichten, anstatt diesen selber zu erleben. Zu fühlen.

Manuel schaut sich die Nachrichten im Fernsehen an, liest noch mehr Zeitungen (er hat ja jetzt mehr Zeit), hält sich für äußerst gut informiert. Er kann nun bei Dingen mitreden, von denen er zuvor keine Ahnung hatte. Er sucht jemanden, mit dem er sich austauschen kann, doch alle, die für ihn in Frage kämen, stehen mitten im Berufsleben und haben keine Zeit. Manuel sucht bei seinen Kindern Trost. Sie gehen stets sehr liebevoll mit ihm um – schließlich war er ihnen ein guter Vater, ein Vorbild an Ehrlichkeit und Fleiß. Aber auch sie haben anderes zu tun, wenngleich sie es als ihre Pflicht ansehen, sonntags zu ihm zum Essen zu kommen.

Manuel ist ein freier Mensch. Nur: Was tun mit dieser so mühevoll errungenen Freiheit? Alle grüßen ihn, loben ihn, doch niemand hat Zeit für ihn. Ganz allmählich beginnt Manuel, sich nutzlos zu fühlen – trotz der vielen Jahre, die er gearbeitet hat und auch trotz seiner Familie. Eines Nachts erscheint ihm im Traum ein Engel: „Was hast du aus deinem Leben gemacht? Hast du es deinen Träumen entsprechend gelebt?“

Manuel wacht schweißgebadet auf. Was für Träume? Sein Traum war: ein Diplom bekommen, heiraten, Kinder haben, in Rente gehen, reisen. Wieso fragt der Engel so sinnlose Dinge?

Ein neuer Tag beginnt. Die Zeitungen. Der Garten. Ein wenig schlafen. Tun, wozu er gerade Lust hat – in diesem Augenblick merkt Manuel, dass er zu überhaupt nichts Lust hat. Manuel ist ein freier, aber unglücklicher Mensch. Er war stets zu beschäftigt gewesen, um über den Sinn des Lebens nachzudenken, während die Jahre vorbeiflossen. Er erinnert sich an den Ausspruch: „Er hat nicht gelebt.“ Ist es das, was ihm widerfahren ist?

Und doch, tief in seinem Inneren kommt er zu der Erkenntnis, dass es für Träume niemals zu spät ist…“

  • Paulo Coelho „Vom Freisein und vom Träumen“ – Kolumne in der Zeitschrift „Happinez“, Jahrgang 6, Nr. 8 – 2015

Siehe auch: Paulo Coelho auf Twitter / Blog von Paulo Coelho / Infoseite und Werke

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Foto by Spookyfilm’s Blog

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Weltbewegendes Fundstück

Das ist doch mal wieder ein Thema, das alle bewegt:
Was sind schon z.B. hohe Mieten, die Finanzkrise, schlechte 
Betreuungsangebote, etc. im Vergleich zu diesem Einschnitt in 
die Lebenswelt der Münchner!!
"München erlässt ein Nacktbade-Verbot!" - Danke Bild für diese 
weltbewegende Nachricht, alles andere ist doch nebensächlich! 

München erlässt ein Nacktbade-Verbot
München erlässt ein Nacktbade-Verbot

	
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Unterhaltsamer Wahlkampf Teil 1

Yippie – es ist wieder so weit: Wahlkampf und alle zeigen sich von ihrer Besten Seite oder auch nicht.

Ein appetitliches Fundstück und ästhetischer Leckerbissen ist das hier – ich finde, die Krawatte wirklich komisch, oder!?

 

Flotte Krawatte - Wahlwerbung der PBC
Flotte Krawatte – Wahlwerbung der PBC

Wer sich für pfiffige Wahlwerbung interessiert, kann gleich mal bei der Partei Bibeltreuer Christen vorbeigucken. Auch der EXTRA 3 Blog widmet sich leidenschaftlich dem Thema „ansprechende Wahlwerbung“! Lesenwert!

Also, die Augen und Ohren offen halten für spooky Wahlplakate 😉