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Kindliche Integrität wahren und Autonomie fördern

Zugegebenermaßen – Erziehung ist wohl eines der schwersten Themen überhaupt. Jeder hat was dazu zu erzählen – nein, an beschissenen „guten“ Tipps durch blöde Muttis mangelt es wahrlich nicht.

Letztendlich fällt man in Stress-Situationen meist in alte und unreflektierte Verhaltensmuster zurück („Des hat d’Oma a scho immer so gmacht!“, „Des hat noch koam Kind geschadet!“, „Ich meins ja nur gut!“, „Es ist zu Deinem Besten!“…).

Für eine auführliche Reflexion fehlt meist die Zeit und auch häufig die Geduld. Und dann greift man doch wieder in die Ohn Machtskiste und wird übergriffig gegenüber seinem Kind (z.B. bei den leidigen Themen in der Autonomie-Phase (aka Trotzphase): Wickeln, Anziehen, Zähneputzen, Heimgehen, usw.).

Sehr inspirierend fand ich folgenden Artikel des Blogs „Elternmorphose“ über diese Themen.

Wer sich also mit einem wirklich guten Blogbeitrag inspirieren und reflektieren möchte, möge hier nachlesen:

Du putzt deinem Kind die Zähne im Schwitzkasten, wechselst seine Windeln unter Zwang und nennst es Prävention?

Super Anregungen bzgl. Zähneputzen gibt es auch bei diesem Blog nachzulesen:

„Wenn Zähneputzen zum Ringkampf wird“ von Die Physik von Beziehungen.

Wie ergeht es Euch im Erziehungsalltag mit den Themen? Habt ihr Gedanken oder hilfreiche Tipps und Erfahrungen hierzu?

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Entgeltungleichheit zwischen Frauen & Männern: Schluss mit dem Unsinn

Heute mal ein politisches, insbesondere frauenpolitisches Thema bei Spookyfilm’s Blog:

Zahlen und Fakten

Frauen verdienen überall in Europa und in Deutschland deutlich weniger als Männer. Die unbereinigte Lohnlücke liegt in Europa bei 17,1 Prozent (2009), in Deutschland bei 23,2 Prozent (2009) und in Bayern bei 25 Prozent (2009). Erfasst ist dabei der prozentuale Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen zu dem der Männer. Die unbereinigte Lohnlücke ist u. a. deshalb vergleichsweise hoch, weil Unterschiede wie Berufswahl, Position, Ausbildung und Beschäftigungsform (Vollzeit / Teilzeit) nicht berücksichtigt werden.
Die bereinigte Lohnlücke hingegen ist das Ergebnis aus dem Vergleich von Löhnen von Frauen und Männern mit denselben, individuellen Merkmalen wie gleicher Beruf, gleiche Branche, gleiche Beschäftigungsform. Diese beträgt in Deutschland 8 Prozent.

Ursachen der Entgeltungleichheit

Die bestehenden Ungleichheiten lassen sich insbesondere auf drei Ursachen zurückführen:

  • Geschlechtsspezifische Trennlinien am Arbeitsmarkt: Frauen fehlen in bestimmten Berufen, Branchen und auf höheren Stufen der Karriereleiter (horizontale und vertikale Segregation).
  • Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit familienbedingt häufiger und länger als Männer.
  • Kollektive und auch individuelle Lohnverhandlungen konnten die schlechtere Bewertung typischer Frauenberufe bislang nicht überwinden.

Die Lohnunterschiede beruhen zu gut zwei Drittel auf feststellbaren und strukturellen Faktoren wie Bildung, Berufserfahrung oder Kinderzahl. Der Rest der Lohnlücke beruht auf nicht sicher bestimmbaren Faktoren. Dazu gehören mit großer Wahrscheinlichkeit auch diskriminierend wirkende Mechanismen auf dem Arbeitsmarkt, die für Frauen zu Abschlägen beim Verdienst führen.

Quelle: http://www.stmas.bayern.de//frauen/entgelt//

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Die „wahre“ Presseerklärung von Christian Wulff

Hier die „wahre“ Presseerklärung unseres „Florida-Wulffs“. Oliver Kalkofe nimmt das schon mal vorweg, was uns Christian Wilhelm Walter Wulff wohl heute Abend in den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten erklären wird:

Den Original-Wulff kann man auf ARD/ZDF heute um 20.15 h sehen. In dem Interview soll es um die Vorwürfe im Rahmen seiner Kredit- und Drohanruf-Affäre gehen. Seit wann macht man eigentlich ein „Interview“ und nicht einfach klassisch eine Presseerklärung?

Vorschläge des Satire-Magazins „Titanic“ für mögliche Sprüche, die wir zu hören bekommen könnten:

„Ich geben Ihnen mein Ehrenwort, ich wiederhole: mein Ehrenwort, daß die gegen mich erhobenen Vorwürfe im Großen und Ganzen doch irgendwie ein kleines bißchen zutreffen.“

„Ich habe wie jeder andere zu meinen Stärken und Schwächen zu stehen. Zurücktreten könnte ich jedoch nur, wenn ich drei tote Soldaten zu Grabe getragen hätte. Und das habe ich nicht – ätsch!“ 

„Den Bundespräsident in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf – nicht einmal so ein Riesenesel wie ich selbst.“

„Ich hatte keinen Sex mit dieser Frau! Jedenfalls nicht mit dieser! Und auch nicht mit Frau Springer!“

[Quelle: Titanic]

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Fundstück: Promi-Meldungen zum Fall Wulff

Im Satire-Magazin „Titanic“ habe ich folgende fiktive Promi-Aussagen zum Fall „Wulff“ gefunden. Leider – wie so oft bei Satiren – gar nicht so weit hergeholt…

„Also ich finde, man sollte nicht wegen jeder Kleinigkeit zurücktreten.“
Horst Köhler (Privatier)

„Keine Frage, Herr Dr. Wulff hat einen ungeheuerlichen Fehler gemacht. Aber es war bestimmt ein Patchworkkredit. Ich könnte mir vorstellen, daß sich der Kredit am Ende auf mindestens 80 Konten verteilt hat. Da kann man schon mal den Überblick verlieren, Herr di Lorenzo…“
Karl-Theodor zu Guttenberg (Titelsammler)

„Jüngere Frau, Betrügereien, am Amt festklammern – ich muß sagen: Mit etwas Abstand betrachtet ist das kein schöner Anblick.“
Silvio Berlusconi (Medienunternehmer)

„Okay, okay, wenn Wulff zurücktritt, schlafe ich endlich mit ihm. Das wird aber ganz schön eklig. Lest alles darüber in meinem nächsten Bestseller!“
Charlotte Roche (Schöngeistin)

„Herr Wulff sollte seinen Platz freimachen, am besten sofort – um eine neue Dynamik für die Weihnachtsansprache zu ermöglichen.“
Christian Lindner (parteilos)

„Hätt‘ ich jetzt echt nicht gedacht, daß der Wulffi sich von Wüstenrot auf diese Sexpartys einladen läßt. Wie? Das wird ihm gar nicht vorgeworfen? Huch, da hab‘ ich mich wohl verplappert, ich Dummchen.“
Veronica Ferres (Dummchen)

Quelle: Titanic