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OMstern… – Ein „Sonnengruß“

Christlich-österliche Kultur meets Buddhismus: Namaste und om!


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Der Ort, wo der Himmel die Erde küsst

Eine alte Legende erzählt, dass es zwei Menschen gab, die überaus glücklich miteinander lebten. Sie waren zufrieden mit dem, was sie hatten und miteinander teilten. Ihre Liebe wuchs durch die Jahre ihres Zusammenlebens. Niemand konnte diese Liebe zerstören.
Eines Tages lasen sie in einem alten Buch, dass es da irgendwo in weiter Ferne,vielleicht am Ende der Welt, einen Ort gäbe, wo unermessliches Glück herrsche. Ein Ort sollte dies sein, so sagte das alte Buch, an dem der Himmel die Erde küsst.

Die beiden beschlossen, diesen Ort zu suchen. Der Weg war lang und voller Entbehrungen. Bald wussten sie nicht mehr, wie lange sie schon unterwegs waren; doch aufgeben wollten sie nicht. Fast am Ende ihrer Kraft, erreichten sie eine Tür, wie sie im Buch beschrieben war. Hinter dieser Tür sollte es sich befinden: das große Glück, das Ziel ihres Hoffens und Suchens. Welch eine Spannung war in ihnen. Wie wird er aussehen, der Ort, an dem der Himmel die Erde küsst, der Ort, an dem ein solches Glück herrscht? Sie klopften an. Die Tür öffnete sich. Sie fassten sich an der Hand und traten ein. Da standen sie nun – wieder mitten in ihrer Wohnung.
Am Ende dieses langen Weges waren sie wieder bei sich zu Hause angekommen.

Und sie verstanden:
Der Ort, wo der Himmel die Erde küsst, ist dort, wo die Menschen sich küssen.
Der Ort, wo der Himmel die Erde berührt, ist der Ort, wo Menschen sich berühren.
Der Ort, wo der Himmel sich öffnet, ist der Ort, wo Menschen sich füreinander öffnen.

Der Ort des großen Glücks ist der Ort, wo Menschen sich glücklich machen.
(nach einer Legende)

Wo Himmel und Erde sich berühren...
Wo Himmel und Erde sich berühren…

 

Spookyfilm’s Blog wünscht eine besinnliche und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit mit vielen glücklichen Momenten!

 

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Guter Mond, du gehst so stille…

Guter Mond, du gehst so stille durch die Abendwolken hin, bist so ruhig und ich fühle, daß ich ohne Ruhe bin.Traulich folgen meine Blicke deiner stillen, heit’ren Bahn. Oh, wie hart ist das Geschicke, daß ich dir nicht folgen kann

Guter Mond, du gehst so stille durch die Abendwolken hin, deines Schöpfers reiner Wille hieß auf dieser Bahn dich ziehn.

Leuchte freundlich jedem Müden in das stille Kämmerlein; und ergieße Ruh und Frieden ins bedrängte Herz hinein.

Guter Mond, dir will ich’s sagen, was mein banges Herz erkränkt; und an wen mit bitt’rer Klage die betrübte Seele denkt.

Guter Mond, du kannst es wissen, weil du so verschwiegen bist, warum meine Tränen fließen und mein Herz so traurig ist.

Text: Karl W. Ferdinand Enslin , 1848
Musik: unbekannt , um 1795