Veröffentlicht in Bahn, Design, Fotographie, Kunst

The Midnight Train to Bichl…

Bichl_Bhf_nachts
Bahnhof Bichl bei Nacht
Bahnhof Bichl bei Nacht
Bahnhof Bichl bei Nacht
Bahnhof Kochel bei Nacht
Bahnhof Kochel bei Nacht
Bahnhof Bichl
Bahnhof Bichl
Bahnhof Bichl
Bahnhof Bichl

http://www.bichl.de/

Und hier noch der Ohrwurm:

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Veröffentlicht in Gesellschaft, Gesellschaftskritik, Humor, Kunst, Leben, Politik, Satire, Wahrnehmung

Neue Formen der Occupy-Bewegung

Was sich der Bürger so alles einfallen lässt:

Occupy Deutsche Bahn

 

Occupy Omnibusse
Occupy Omnibusse

Occupy Omnibusse

 

Achtung: am Eingang des Busses sieht man einen Hut-Bürger!

Crazy, was sich die Bürgerinnen und Bürger so alles einfallen lassen! Von einer Bürger-„Bewegung“ kann man dort allerdings nicht sprechen. Insofern brauchen wir ein neues Wort! Wie könnte man das denn nennen?

Veröffentlicht in Ästhetik, Humor, Satire, Wahrnehmung

Mrs Spooky Kandidatin mit Spooky Hund – Weird creatures

Faszinierend: in der Bahn sah ich eine Frau mit Hund. Der Hund durfte – auf einem Handtuch platziert – auch auf dem Sitz Platz nehmen.  Man sagt ja, dass „Frauchen“ und „Hündchen“ sich mit der Zeit anpassen und auch optisch angleichen und da ich mich nicht entscheiden kann, wer von beiden gruseliger aussieht, möchte ich hiermit sowohl Frauchen wie auch Hündchen als neue „Mrs Spooky 2010“-Kandidaten nomieren.

Nach dem Motto:  Gemeinsam sind wir spooky! Ich sag nur: Weird creatures!

Mrs Spooky mit Hund
Mrs Spooky mit Hund
Veröffentlicht in Bahn, Coaching/Beratung/Supervision, Gesellschaft, Humor, Leben, Wahrnehmung

Sprache bei der Bahn

Die Sprache bei der Bahn ist immer schon sehr eigentümlich. Nicht nur das charmante Englisch und Denglisch, der meist durch starke Dialektfärbung geprägten MitarbeiterInnen, gibt immer wieder Anlass zum Schmunzeln. Nein, auch das Deutsch der Bahn ist sehr extravagant und ambivalent.

Das die Bahn, die einst mit dem Slogan warb „Unternehmen Zukunft“, sich nicht gerne festlegt, merkt man nicht nur bei den Ankunfts- und Abfahrtszeiten. Bei der ICE-Anzeige für die Reservierungen heißt es da meist „ggf. reserviert„.

Gegebenenfall – das heißt soviel wie „mal sehen“, „vielleicht“, „lass Dich überraschen“, „mal gucken“…

Wenn die Bahn nur bezüglich ihres Kundenservices auch so locker wäre, d.h., wenn ich als Kunde auch öfter mal sagen dürfte „gegebenenfalls löse ich meine Fahrkarte vor Fahrtantritt“…

Ein weiteres tolles (Un-) Wort ist „voraussichtlich“ (bei der Bahn mit vsl. abgekürzt) – der Zug hat voraussichtlich 15 Minuten Verspätung, eine Reservierung wird aufgrund „vsl. starker Nachfrage“ empfohlen. Was heißt denn das „voraussichtlich“ – hat der Zug jetzt Verspätung oder nicht, gibt es starke Nachfrage bei der Reservierung oder nicht?

„Gegebenenfalls“ und „voraussichtlich“ – festlegen, eine Entscheidung fällen und eine klare Ansage machen, fällt offensichtlich der Bahn schwer. Naja, der Slogan „Unternehmen Zukunft“ war gar nicht so an den Haaren herbeigezogen – man wird es erst in der Zukunft erfahren!

Die englisch-denglischen Sprachversuche, weltmännisch und modern zu klingen, gibt es ja nicht nur bei der Bahn – da muss man sie durchaus in Schutz nehmen. Werbung bedient sich gerne englischer Slogan, wobei herauskam, dass ein Großteil der KonsumentInnen diese falsch übersetzt oder gar nicht versteht. Als Beispiel sei der Slogan „Come in and find out“ von Douglas genannt. Kunden meinten, er heiße soviel wie „Kommen Sie rein und finden Sie wieder hinaus“. Ein weiteres Beispiel der Slogan von Sat1 „Powered by emotions“ wurde von manchen fälschlich mit der nationalsozialistischen Parole „Kraft durch Freude“ übersetzt.

Wie beruhigend ist es zu wissen, dass ich bei der Bahn ggf. eine Information beim „Service Point“ checken und voraussichtlich ein „Ticket“ beim „Counter“ kaufen kann. Möchte man sich die Nase pudern, geht man zu „McClean“. Sollte ich nicht mit der Bahn fahren, dann kann ich auch die Bahn-Dienstleistung „Rent-a-bike“ in Anspruch nehmen. Ist die Frage, ob „Mietrad-Angebot“ besser klingt? Klingt „Schalter“ besser als „Counter“? „Auskunft“ flotter als „Service Point“?

Zumindest klingt es für unsere Ohren nicht so gewohnt, wie der Anglizismus.

Da sag ich „Senk ju und gutt bai!“

Veröffentlicht in Bahn, Coaching/Beratung/Supervision, Gesellschaft, Gesellschaftskritik, Humor, Leben, Medien, Politik, Satire, Wahrnehmung

Learning English Part 1 – Today: Deutsche Bahn

Über Guido Westerwelle und Günther Oettinger zu lästern, fällt derzeit aufgrund mangelnder Englisch-Kenntnisse, insbesondere deren eigenwillige Aussprache, nicht schwer.

Auch die Deutsche Bahn und die charmanten Durchsagen des zumeist sächsisch sprechenden Personals,  geben immer wieder Anlass sich zu amüsieren und wurde bereits in zwei Büchern mit dem Titel „Senk ju vor träwelling-Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen“ verarbeitet.

Muss man sich wegen einer „deutschen“ Englisch-Aussprache schämen?

Muss man nach außen sichtbar machen: „Hey, mein Englisch ist so gut, dass ich erkenne, wie schlecht die Aussprache der anderen ist. Puh, ist mir das peinlich! Fremdschäm!“

Ist es nicht typisch deutsch, mit übertriebenem Perfektionismus die eigene Sprachfärbung zu unterdrücken und englischer als jeder Engländer sein zu wollen?

Ist es nicht so, dass die meisten Amerikaner, Engländer und Franzosen von ihrer „Einsprachigkeit“ nicht so peinlich berührt sind? Vielmehr freut man sich anerkennend, wenn sie ein fremdländisches Wort über ihre Lippen bemühen, oder?

Einen spannenden Artikel hierzu findet man im Zeit-Magazin Nr. 7, 11.2.2010: Über Oettingers Englisch

Oder kann man von einem deutschen Außenminister bzw. von Günther Oettinger als „Member of the European Commission“ erwarten, dass sie ein nahezu perfektes Englisch sprechen?

Welche Pronunciation-Note würde man als Schüler wohl mit derartigem Englisch bekommen?

Na dann: „Senk ju and gutt bai!“ or as we say in Bavaria: „Greet God!“