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Wahlort Stuttgart – Das Urnenbegräbnis

Wahlort: Satirische Zusammenfassung des Wahlabends, ARD-Morgenmagazin [Udo Eling]:

Kommissar Mappus ist entsetzt: Kein Schwein will ihn mehr wählen. Im „Wahlort Stuttgart: Das Urnenbegräbnis“ Stuttgart kommt es deshalb zu einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit, und der Kommissar ist dabei auf sich alleine gestellt. Denn Hauptkommissar Welle hat sich mächtig die Finger verbrannt. Doch dann geht den Ermittlern ein Verdächtiger ins Netz, der zum falschen Moment geplaudert hat…

Guckst Du Video hier:

Wahlort Stuttgart – Das Urnenbegräbnis

[Quelle]

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Fundsachen Teil 2 – Geißler’s Verbalattacke

In der Zeit Nr. 8, 18. Februar 2010 stieß ich bei den „Worten der Woche“ auf folgende Verbalattacke von Heiner Geißler:

„Insofern stimmt Westerwelles Vergleich: Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden.“

Dies sagte der ehemalige CDU-Generalsekretär über Westerwelle in dem Glauben, der römische Kaiser Caligula habe einen Esel zum Konsul ernannt. Tatsächlich war es aber ein Pferd.

Mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Warum dem „Hyperventilator“ und „Schaumschläger“ Westerwelle soviel Aufmerksamkeit schenken? Stattdessen die kleinen Wogen einfach gegen den Felsen prallen lassen. WesterWELLE ist ja kein Tsunami – wie wir dank Horst Seehofer nun wissen. Pferde, Esel, römische Kaiser … – welch Theater!

Gibt es nicht genügend zu tun? Was ist denn da los?

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Learning English Part 1 – Today: Deutsche Bahn

Über Guido Westerwelle und Günther Oettinger zu lästern, fällt derzeit aufgrund mangelnder Englisch-Kenntnisse, insbesondere deren eigenwillige Aussprache, nicht schwer.

Auch die Deutsche Bahn und die charmanten Durchsagen des zumeist sächsisch sprechenden Personals,  geben immer wieder Anlass sich zu amüsieren und wurde bereits in zwei Büchern mit dem Titel „Senk ju vor träwelling-Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen“ verarbeitet.

Muss man sich wegen einer „deutschen“ Englisch-Aussprache schämen?

Muss man nach außen sichtbar machen: „Hey, mein Englisch ist so gut, dass ich erkenne, wie schlecht die Aussprache der anderen ist. Puh, ist mir das peinlich! Fremdschäm!“

Ist es nicht typisch deutsch, mit übertriebenem Perfektionismus die eigene Sprachfärbung zu unterdrücken und englischer als jeder Engländer sein zu wollen?

Ist es nicht so, dass die meisten Amerikaner, Engländer und Franzosen von ihrer „Einsprachigkeit“ nicht so peinlich berührt sind? Vielmehr freut man sich anerkennend, wenn sie ein fremdländisches Wort über ihre Lippen bemühen, oder?

Einen spannenden Artikel hierzu findet man im Zeit-Magazin Nr. 7, 11.2.2010: Über Oettingers Englisch

Oder kann man von einem deutschen Außenminister bzw. von Günther Oettinger als „Member of the European Commission“ erwarten, dass sie ein nahezu perfektes Englisch sprechen?

Welche Pronunciation-Note würde man als Schüler wohl mit derartigem Englisch bekommen?

Na dann: „Senk ju and gutt bai!“ or as we say in Bavaria: „Greet God!“