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Im Vergleich: Mediennutzung und Entertainment heute und vor 15 Jahren

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Mehr Schein als Sein: Die Guttenberg-Soap-Opera

Was kann man zu zu Guttenberg noch sagen?

Der Philosophen-Dude Sokrates meinte: „Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!“

Damit hat der Grieche wahrlich recht: Deshalb hier ein „Best of“ der Guttenberg-Soap-Opera:

Zur Wirtschaftserfahrung von zu Guttenbergs:

Zum Krisenmanagements von zu Guttenberg:

Zum akademischen Know-how und dem Plagiats-Vorfall:

Mediale Afghanistan-Show der Guttenbergs:

Ihre Peinlichkeit „Stephanie zu Guttenberg“:

Manches Problem erledigt sich ja von selbst…

http://www.wikio.de

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„Die Meute“ – eine Hassliebe zwischen Politikern und Journalisten

‚Die Meute‘ der Journalisten nimmt Herlinde Koelbl in dieser filmischen Dokumentation: „Die Meute – Macht und Ohnmacht der Medien“ ins Visier. Sie dreht die Fernsehkamera um 180 Grad.

Aus der Perspektive von Politikern und Prominenten hat sie einige Monate lang in der Bundeshauptstadt Berlin Journalisten, Fotografen und Kameraleute bei ihrer Jagd auf Interviews, Statements und Bilder beobachtet.

Da geht es um die verschärfte Konkurrenz der Medien, um das Hauen und Stechen vor Ort, wenn die Teams im Reichstag oder etwa beim Untersuchungsausschuss sowie bei gesellschaftlichen Ereignissen um die vordersten Plätze kämpfen.

‚Wegelagerer‘ oder ‚Meute‘ haben Politiker BerichterstatterInnen genannt, von denen sie sich nicht nur in skandalträchtigen Zeiten bedrängt und auf Schritt und Tritt verfolgt fühlen. Sie sehen sich besonders unter den neuen Verhältnissen in Berlin oft unzumutbaren Übergriffen ausgesetzt. Das liegt an der Überpräsenz der Medien: durch Fotojournalisten der Agenturen, TV-Teams der Öffentlich-Rechtlichen und Privaten, Reporter und Korrespondenten großer Tageszeitungen.

Ein Film über Gewohnheiten und Zwänge von MeinungsmacherInnen, denen es nicht immer leicht fällt, auf die Frage, wie sie sich selber sehen, ehrlich zu antworten. Er zeigt auch, wie Politiker und Medien aufeinander angewiesen sind, wie sie sich gegenseitig anziehen und abstoßen. Es äußern sich prominente Bildschirmpersönlichkeiten, bekannte Zeitungsjournalisten, Fotografen und Kameraleute.

Diese Dokumentation ist nach der preisgekrönten Dokumentation ‚Spuren der Macht‘ die zweite Fernseharbeit der bekannten Fotografin Herlinde Koelbl.

Quelle: ARD Mediathek

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Deine Spuren im Netz – Big Brother is watching you!

Wie bequem ist es, die Vorteile im weltweiten Netz zu nutzen: man findet schnell zahlreiche Informationen zu den unterschiedlichsten Themen, es gibt viele Plattformen, über die man relativ unverbindlich in Kontakt kommen bzw. bleiben kann, auch die Bankgeschäfte sind fix erledigt und sogar der Einkauf lässt sich relativ unproblematisch mit ein paar „Klicks“ erledigen.

Shoppen, chatten, Urlaubsfotos posten, Banksachen erledigen, Zeitung lesen…

Aber wie so oft, haben Dinge nicht nur Vorteile: Gefahr lauert, wenn die Daten, die wir hinterlassen und von uns preisgeben, missbraucht werden oder aus unserem Einflussbereich geraten. Den meisten von uns ist klar, dass es hundertprozentige Sicherheit nicht gibt, dennoch verdrängen wir dies gerne – sei es aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit.

Zwar werden die meisten sagen: Naja, ich habe nichts zu verbergen… Das mag sein. Aber die eigenen Daten können schnell für kommerzielle Zwecke missbraucht werden.

Xing, Lokalisten, Twitter, Facebook, StudiVZ und Co – toll, wenn man auf diese unverbindliche Weise in Kontakt bleiben kann. Doch sind sich die wenigsten bewusst, dass beispielsweise Facebook Listen mit Nutzerprofilen – zwar anonymisiert – an Dritte weiterreicht. Theoretisch könnten diese „Dritten“ die Daten wieder zurück decodieren – und voilà – ein ganzes Profil, inklusive Interessen, Netzwerk-Kontakten, etc. steht für Werbung & Co zur Verfügung. Man selbst hat die Kontrolle über die eigenen Daten und deren Verwendung damit verloren. So wird man zum „gläsernen User“. (Quelle: FAZ am Sonntag, Nr.6, 14.2.2010)

Wie kam es eigentlich zu dem teilweise bedenkenlosen Preisgeben privater und persönlicher Daten? Es sei erinnert an die in den 80er Jahren stattgefundenen Diskussionen und Widerstände, als die Volkszählung über ihre Bürger Daten erfassen wollte. 2011 soll es eine erneute Volkszählung geben. Mittlerweile geben viele Menschen für ein paar Payback-Punkte ihre Daten ohne großes Zögern weiter. Seien wir gespannt, ob es bei einer neuen Volkszählung größere Widerstände geben wird, private Angaben zu machen.

Was hat sich geändert, dass mittlerweile Daten ohne großes Zögern weitergegeben und veröffentlicht werden?

Gefahr und Missbrauch versus Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit?

Wo steuern wir hin? Welche Reglementierungen und Vorsichtsmaßnahmen sind sinnvoll?

Wie schütze ich mich?

Welche Herausforderungen stellen sich für die Demokratie bzgl. der Datensammel-Leidenschaft?

Sind wir auf dem besten Weg zum „gläsernen Bürger„?

Prüfen Sie gleich mal selbst:

Unter folgendem Link können Sie nachprüfen, was das World Wide Web über Sie findet. Es zeigt Ihnen, wie das „Internet“ Sie wahrnimmt und sieht:  Personas-How does the Internet see you?

Panopticlick prüft, wie „einzigartig“ Ihr persönlicher Internet-Browser ist. Das Programm kann einen einzelnen PC unter Millionen anderen erkennen.

Wie anonym bleibt man im Internet – damit beschäftig sich auch folgender Artikel der FAZ: Zeigt her eure Daten

Nun – dann Augen zu und durch…Klick, klick

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Learning English Part 1 – Today: Deutsche Bahn

Über Guido Westerwelle und Günther Oettinger zu lästern, fällt derzeit aufgrund mangelnder Englisch-Kenntnisse, insbesondere deren eigenwillige Aussprache, nicht schwer.

Auch die Deutsche Bahn und die charmanten Durchsagen des zumeist sächsisch sprechenden Personals,  geben immer wieder Anlass sich zu amüsieren und wurde bereits in zwei Büchern mit dem Titel „Senk ju vor träwelling-Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen“ verarbeitet.

Muss man sich wegen einer „deutschen“ Englisch-Aussprache schämen?

Muss man nach außen sichtbar machen: „Hey, mein Englisch ist so gut, dass ich erkenne, wie schlecht die Aussprache der anderen ist. Puh, ist mir das peinlich! Fremdschäm!“

Ist es nicht typisch deutsch, mit übertriebenem Perfektionismus die eigene Sprachfärbung zu unterdrücken und englischer als jeder Engländer sein zu wollen?

Ist es nicht so, dass die meisten Amerikaner, Engländer und Franzosen von ihrer „Einsprachigkeit“ nicht so peinlich berührt sind? Vielmehr freut man sich anerkennend, wenn sie ein fremdländisches Wort über ihre Lippen bemühen, oder?

Einen spannenden Artikel hierzu findet man im Zeit-Magazin Nr. 7, 11.2.2010: Über Oettingers Englisch

Oder kann man von einem deutschen Außenminister bzw. von Günther Oettinger als „Member of the European Commission“ erwarten, dass sie ein nahezu perfektes Englisch sprechen?

Welche Pronunciation-Note würde man als Schüler wohl mit derartigem Englisch bekommen?

Na dann: „Senk ju and gutt bai!“ or as we say in Bavaria: „Greet God!“