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Versteckte Orte in München: Klein-Venedig & das Templer-Kloster

Es gibt sie noch – die versteckten Ecken, Gassen und Plätze, die man selbst als „Münchner Original“ nicht kennt und neu entdecken kann. Fernab der herkömmlichen Münchner Sehenswürdigkeiten findet man in Untergiesing, am Auer Mühlbach, Münchens „Klein-Venedig“.

Geht man am Auer Mühlbach weiter entlang, kommt man an ein seltsames Gebäude, das einen Hauch von „Neuschwanstein“ versprüht. Dan Brown hätte seine Freude und sein Protagonist, Robert Langdon, könnte einem praktischerweise die diversen seltsamen Symbole erklären: Das Templer-Kloster (Archiconvent der Templer) in München.

„Klein-Venedig“:

Mondstaße
Mondstaße
Münchens "Klein-Venedig"
Münchens „Klein-Venedig“
Münchens "Klein-Venedig"
Münchens „Klein-Venedig“
Münchens "Klein-Venedig"
Münchens „Klein-Venedig“

Templer-Orden:

Templer-Kloster München
Templer-Kloster München
Templer-Kloster München
Templer-Kloster München
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Münchens „aggressive Gemütlichkeit“

Immer wieder gern sehe ich Helmut DietlsMonaco Franze“ oder „Kir Royal„. Und immer wieder fällt mir beim Schlendern durch München eines seiner Zitate ein:

„Ich bin diese aggressive Gemütlichkeit gewohnt, hier ist alles auf eine wohltuende Weise fad. Alle fahren nach Berlin, weil die denken, da ist mehr los. Ich bin oft in Berlin, ich mag es, aber ich bin auch froh, wenn ich wieder zurückkomme.“

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Und ich finde diese zwei Personen, wie sie gemütlich auf der Querstrebe der Hackerbrücke sitzen und Bier trinken, setzt diese „aggressive Gemütlichkeit“ wunderbar in die Tat um.

Schön, dass man – trotz Preißn, Russn & Co – in München diese geschätzte Gemütlichkeit immer wieder „live“ entdecken darf!

Aggressive Gemütlichkeit auf der Hackerbrücke
Aggressive Gemütlichkeit auf der Hackerbrücke

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Fußspur Gottes… Sonnenuntergang im Olympiapark

Sonnenuntergänge wie auch -aufgänge sind immer etwas besonderes und faszinierendes. Beim gestrigen Sonnenuntergang musste ich an folgende Geschichte denken:

Fußspur Gottes
Ein französischer Gelehrter durchquert mit einigen arabischen Forschern die Wüste. Beim Sonnenuntergang breiten die Araber Teppiche auf dem Boden aus und beten. „Was machen Sie da?“ fragt der Gelehrte einen von ihnen. „Ich bete.“ „Zu wem?“„Zu Allah.“ – „Haben Sie ihn den jemals gesehen, betastet, gefühlt?“ – „Nein“, schüttelt der arabische Forscher den Kopf. – „Wie können Sie dann nur an ihn glauben?“
Am nächsten Morgen, als der Franzose aus dem Zelt kriecht, meint er zu dem Araber: „Hier ist heute Nacht ein Kamel gewesen!“„Woher wollen Sie das wissen? Haben Sie es gesehen, betastet, gefühlt?“ – „Nein, aber man sieht doch rings um das Zelt die Fußspuren!“ Da weist der Araber zum Horzont, wo die Sonne aufgeht in all ihrer Pracht: „Da, sehen Sie: Die Fußspur Gottes!“

Quelle: „Typisch – kleine Geschichten für andere Zeiten“ von Andere Zeiten e.V.

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München-Impressionen

„Ich ging durch die Straßen, ganz benommen, wie durch die Stadt meiner frühesten Träume. Da war mir klar, dass dies in Wahrheit die Stadt sei, in der ich mein Leben verbringen würde.“ – Otto Falckenberg, Regisseur

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Frauenkirche und Rathaus

 

Frauenkirche mit Olympiaturm
Frauenkirche mit Olympiaturm

 

 

Rathausturm und Theatinerkirche
Rathausturm und Theatinerkirche

 

Marienplatz
Marienplatz

 

Frauenkirche mit Mariensäule
Frauenkirche mit Mariensäule

 

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Stachus-Brunnen mit Justizpalast

„Ich bin diese aggressive Gemütlichkeit gewohnt, hier ist alles auf eine wohltuende Weise fad. Alle fahren nach Berlin, weil die denken, da ist mehr los. Ich bin oft in Berlin, ich mag es, aber ich bin auch froh, wenn ich wieder zurückkomme.“ – Helmut Dietl, Regisseur

 

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Münchner Skyline & Wolkenspiel

„Ich habe Demut vor der Schönheit. (…) Wieso rührt es mich zu Tränen, wenn ich Charlie Parker höre? Wieso, wenn ich in den Rocky Mountains stehe? Von München aus sehen Sie die Alpen, oder? Ich erinnere mich kaum, schon mal eine so schöne Verbindung von Bergen, Seen und einer Stadt gesehen zu haben wie in München. Ob das ein Gott gemacht hat? Fragen Sie mal den Papst, der weiß es ja sicher. Es ist mir egal. Deswegen genieße ich diese Schönheit nicht ohne Demut.“

(Clint Eastwood, 2009)

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Und nach einem Clint-Eastwood-Zitat, nun noch eines von Thomas Mann:

„München leuchtete. Über den festlichen Plätzen und weißen Säulentempeln, den antikisierenden Monumenten und Barockkirchen, den springenden Brunnen, Palästen und Gartenanlagen der Residenz spannte sich strahlend ein Himmel von blauer Seide, und ihre breiten und lichten, umgrünten und wohlberechneten Perspektiven lagen in dem Sonnendunst eines ersten, schönen Junitages.“

Thomas Mann, Gladius Dei