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Urban Priols Blick auf das Jahr 2012

Ein wirklich gelungener Jahresrückblick – zwar bleibt einem bisweilen das Lachen im Halse stecken, aber Urban Priol bringt die einzelnen „Highlights“ des Jahres unterhaltsam und hervorragend auf den Punkt mit super Formulierungen („Bettina Wulff, der weibliche Lothar Matthäus.“) Absolut sehenswert!

Quelle: 3sat

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Die „wahre“ Presseerklärung von Christian Wulff

Hier die „wahre“ Presseerklärung unseres „Florida-Wulffs“. Oliver Kalkofe nimmt das schon mal vorweg, was uns Christian Wilhelm Walter Wulff wohl heute Abend in den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten erklären wird:

Den Original-Wulff kann man auf ARD/ZDF heute um 20.15 h sehen. In dem Interview soll es um die Vorwürfe im Rahmen seiner Kredit- und Drohanruf-Affäre gehen. Seit wann macht man eigentlich ein „Interview“ und nicht einfach klassisch eine Presseerklärung?

Vorschläge des Satire-Magazins „Titanic“ für mögliche Sprüche, die wir zu hören bekommen könnten:

„Ich geben Ihnen mein Ehrenwort, ich wiederhole: mein Ehrenwort, daß die gegen mich erhobenen Vorwürfe im Großen und Ganzen doch irgendwie ein kleines bißchen zutreffen.“

„Ich habe wie jeder andere zu meinen Stärken und Schwächen zu stehen. Zurücktreten könnte ich jedoch nur, wenn ich drei tote Soldaten zu Grabe getragen hätte. Und das habe ich nicht – ätsch!“ 

„Den Bundespräsident in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf – nicht einmal so ein Riesenesel wie ich selbst.“

„Ich hatte keinen Sex mit dieser Frau! Jedenfalls nicht mit dieser! Und auch nicht mit Frau Springer!“

[Quelle: Titanic]

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Fundstück: Promi-Meldungen zum Fall Wulff

Im Satire-Magazin „Titanic“ habe ich folgende fiktive Promi-Aussagen zum Fall „Wulff“ gefunden. Leider – wie so oft bei Satiren – gar nicht so weit hergeholt…

„Also ich finde, man sollte nicht wegen jeder Kleinigkeit zurücktreten.“
Horst Köhler (Privatier)

„Keine Frage, Herr Dr. Wulff hat einen ungeheuerlichen Fehler gemacht. Aber es war bestimmt ein Patchworkkredit. Ich könnte mir vorstellen, daß sich der Kredit am Ende auf mindestens 80 Konten verteilt hat. Da kann man schon mal den Überblick verlieren, Herr di Lorenzo…“
Karl-Theodor zu Guttenberg (Titelsammler)

„Jüngere Frau, Betrügereien, am Amt festklammern – ich muß sagen: Mit etwas Abstand betrachtet ist das kein schöner Anblick.“
Silvio Berlusconi (Medienunternehmer)

„Okay, okay, wenn Wulff zurücktritt, schlafe ich endlich mit ihm. Das wird aber ganz schön eklig. Lest alles darüber in meinem nächsten Bestseller!“
Charlotte Roche (Schöngeistin)

„Herr Wulff sollte seinen Platz freimachen, am besten sofort – um eine neue Dynamik für die Weihnachtsansprache zu ermöglichen.“
Christian Lindner (parteilos)

„Hätt‘ ich jetzt echt nicht gedacht, daß der Wulffi sich von Wüstenrot auf diese Sexpartys einladen läßt. Wie? Das wird ihm gar nicht vorgeworfen? Huch, da hab‘ ich mich wohl verplappert, ich Dummchen.“
Veronica Ferres (Dummchen)

Quelle: Titanic

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Neue Formen der Occupy-Bewegung

Was sich der Bürger so alles einfallen lässt:

Occupy Deutsche Bahn

 

Occupy Omnibusse
Occupy Omnibusse

Occupy Omnibusse

 

Achtung: am Eingang des Busses sieht man einen Hut-Bürger!

Crazy, was sich die Bürgerinnen und Bürger so alles einfallen lassen! Von einer Bürger-„Bewegung“ kann man dort allerdings nicht sprechen. Insofern brauchen wir ein neues Wort! Wie könnte man das denn nennen?