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Fundstück: Aus dem Leben überforderter Eltern #1

Mit großem Amüsement habe ich heute morgen folgendes entdeckt:

angebissenes Knäckebrot auf Kinderwagen mit Butter

 

Ein Knäckebrot, angebissen, mit Butter bestrichen – ein Stilleben aus dem Alltag überforderter Eltern 🙂

Fraglich bleibt bei diesem „Alltagskunstwerk“, ob es das Frühstück der Mutter/ des Vaters war oder des Kindes, das schnell auf dem Weg zur Kita noch einen kleinen Snack frühstücken wollte?

Und fraglich bleibt auch, wie lange dieses Knäckebrot noch dort verweilt?

 

 

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Veröffentlicht in Bayern, Fotographie, Leben, Natur

Frühlingserwachen…

Frühling wirds, die Knospen springen auf und ein zartes Grün lässt das Fotografinnen-Herz höher schlagen. Und dann ist auch noch tagsüber der Vollmond über dem Windpessel zu sehen und abends kommen die Rehe aus ihren Verstecken. Was braucht man mehr? Hier ein paar Frühlingsgrüße – schöne Kar- und Osterfeiertage auf diesem Weg schon mal!

Zauberkugel-Welt
Frühlingserwachen
Vollmond am Tag über dem Windpessel
Blütenzauber
Rehe in der Dämmerung
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„Als ich mich selbst zu lieben begann, …“

Bei Vorbereitungen zu meiner Arbeit stieß ich zufällig auf folgenden Text, der mich seither nicht mehr loslässt und den ich hier teilen möchte. Es ist die Rede Charlie Chaplins zu seinem 70. Geburtstag. Und ich muss sagen, wenn man diese weisen Worte (er-) lebt, dann kann man wirklich stolz sein. Dann hat man etwas verstanden.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden,

dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass

alles, was geschieht, richtig ist –

von da an konnte ich ruhig sein.

 

Heute weiß ich: das nennt man `VERTRAUEN`.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen,

das emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind,

gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

 

Heute weiß ich, das nennt man `AUTHENTISCH-SEIN`.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,

mich nach einem anderen Leben zu sehnen

und konnte sehen, dass alles um mich herum eine

Aufforderung zum Wachsen war.

 

Heute weiß ich, das nennt man `REIFE`.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,

mich meiner freien Zeit zu berauben und

ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,

was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine

eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

 

Heute weiß ich, das nennt man `EHRLICHKEIT`.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit,

was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und

von allem, was mich immer wieder hinunterzog,weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das `gesunden Egoismus`,

 

aber heute weiß ich, das ist `SELBSTLIEBE`.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,

immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.

 

Heute habe ich erkannt, das nennt man `DEMUT`.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert,

weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES statt-

findet.

 

So lebe ich heute jeden Tag und nenne es `BEWUSSTHEIT`.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich,

dass mein Denken armselig und krank machen kann,

als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

 

Diese Verbindung nenne ich heute `HERZENSWEISHEIT`.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,

Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,

  • denn sogar Sterne prallenmanchmal aufeinander und es entstehen neue

Welten.

 

Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN

– Rede von Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag –

charliechaplinandgandhi

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_Chaplin

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Kindliche Integrität wahren und Autonomie fördern

Zugegebenermaßen – Erziehung ist wohl eines der schwersten Themen überhaupt. Jeder hat was dazu zu erzählen – nein, an beschissenen „guten“ Tipps durch blöde Muttis mangelt es wahrlich nicht.

Letztendlich fällt man in Stress-Situationen meist in alte und unreflektierte Verhaltensmuster zurück („Des hat d’Oma a scho immer so gmacht!“, „Des hat noch koam Kind geschadet!“, „Ich meins ja nur gut!“, „Es ist zu Deinem Besten!“…).

Für eine auführliche Reflexion fehlt meist die Zeit und auch häufig die Geduld. Und dann greift man doch wieder in die Ohn Machtskiste und wird übergriffig gegenüber seinem Kind (z.B. bei den leidigen Themen in der Autonomie-Phase (aka Trotzphase): Wickeln, Anziehen, Zähneputzen, Heimgehen, usw.).

Sehr inspirierend fand ich folgenden Artikel des Blogs „Elternmorphose“ über diese Themen.

Wer sich also mit einem wirklich guten Blogbeitrag inspirieren und reflektieren möchte, möge hier nachlesen:

Du putzt deinem Kind die Zähne im Schwitzkasten, wechselst seine Windeln unter Zwang und nennst es Prävention?

Super Anregungen bzgl. Zähneputzen gibt es auch bei diesem Blog nachzulesen:

„Wenn Zähneputzen zum Ringkampf wird“ von Die Physik von Beziehungen.

Wie ergeht es Euch im Erziehungsalltag mit den Themen? Habt ihr Gedanken oder hilfreiche Tipps und Erfahrungen hierzu?

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